Joshua Tree Nationalpark - Teil 2

Von Hidden Valley ging es weiter zu den Jumbo Rocks, wo wir einen kurzen Halt einlegten um den Skull Rock (Totenkopffelsen) zu betrachten und ein wenig auf den Felsen herumzukletterten.








Dann ging es weiter zum Cholla Cactus Garden. Unterwegs entdeckten wir am Straßenrand noch  einige Ocotillos, mit ihren dünnen, stacheligen Zweigen, die gerade blattlos waren, denn es hatte schon lange nicht mehr geregnet. Aber einige Exemplare blüten sogar.



Auch den Kalifornischen Stechapfel (Datura wrightii) findet man am Straßenrand, sogar mit den "Stechäpfeln"



Bevor wir den  richtigen Cholla Cactus Garden erreichen, sehen wir die ersten Kakteen am Wegesrand stehen. Hier im südlichen Parkteil sind die Joshua Trees verschwunden und die Teddybär-Chollas prägen die Landschaft.


Direkt am Eingang zum Kaktusgarten steht ein großes Warnschild, denn die Stacheln der Teddybär Chollas (Cylindropuntia bigelovii) sind alles andere als kuschelig.


Sie besitzen Widerhaken und krallen sich an allem fest, was ihnen zu nahe kommt. Aus diesem Grund werden sie manchmal als "Jumping Cholla" bezeichnet. Die Früchte besitzen fast keine Samen, weshalb die Vermehrung durch abgefallene Kakteenteile erfolgt, die mit Tieren oder dem Wind verbreitet werden.



Was aussieht wie eine Müllstelle, sind abgefallene Kakteenteile, die der Wind über den Boden geweht hat. Zwischen den trockenen Zweigen haben sie sich dann alle verfangen. Einige werden dort sicher, unter günstigen Bedingungen, Wurzeln bilden und zu neuen Pflanzen heranwachsen.


Jetzt geht es durch den Garten:










Am Ende noch ein Foto von einem Stachel, der sich an meinen Schuh geheftet hatte.


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1 Kommentar:

  1. Klasse. da hab ich dann jetzt doch glatt noch eine Bildungslücke geschlossen,was die Kakteen betrifft.
    Ich danke dir.

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